ELBSANDSTEIN Gruppe

Die Elbsandstein Gruppe wurde am 1. Mai 2013 von den Brüdern Marc Henkenjohann und Uwe Henkenjohann gegründet. Das Unternehmen ist für die Verwaltung, Vermarktung und das Facilitymanagement aller dazugehörigen Objekte verantwortlich. 

 

Zur Elbsandstein Gruppe gehören:

 

Bergwirtschaft & Herberge "Großer Winterberg"

Bergwirtschaft Papststein

Bergwirtschaft "Am Kuhstall"

Gastwirtschaft "Altes Zeughaus"

Bistro & Café Sendigbaude

Biosfaire Ladencafé im Nationalparkbahnhof 

Parkplatz am Beuthenfall 

Die jeweiligen Objekte werden als Einzelunternehmen von Marc Henkenjohann bzw. Uwe Henkenjohann betrieben. Das ursprüngliche Unternehmen von Marc Henkenjohann besteht bereits seit 1994.


Was Sie über das Betreiben einer Ausflugsgastronomie wissen sollten.

Die Produkte und Zutaten, die wir verarbeiten und anbieten, stammen vorwiegend aus regionalem und teilweise biologischem Anbau, Tee und Kaffee aus fairem Handel. Wir wählen diese sorgfältig aus und zahlen dafür faire Preise. Die Preise unserer angebotenen Produkte sind dennoch günstiger als in manch einer Gastronomie in Dresden. Dennoch möchten wir Sie darüber informieren, welche Kosten wir im Gegensatz zu einer "normalen" Gastronomie zu tragen haben.

 

Wasser- und Abwasser

In fast allen Objekten wird die Wasserversorgung über Pumpen sichergestellt. Für die Instandhaltung und Neuanschaffung sind wir zuständig. So haben wir 2013 eine neue Pumpe für den Winterberg angeschafft, die 250 Höhenmeter überwindet, das sind 25 bar. So eine Pumpe lässt sich nicht einfach im Baumarkt erwerben. Ebenso sind wir für die Abwasserentsorgung zuständig, ob es der Bau einer Kläranlage ist oder das Abpumpen des Abwassers. Am Papststein kostet die Entsorgung von 1cbm Abwasser € 36,- das sind pro 10 Liter, also einen Eimer, ganze € 0,36.

 

Fahrzeugkosten

Die Objekte Winterberg, Kuhstall und Zeughaus sind über Forstwege erreichbar, hierfür zahlen wir jährlich eine kostenintensive Wegnutzungsgebühr an den Sachsenforst. Für den Winterberg unterhalten wir eine eigene Fahrzeugflotte, damit unsere Mitarbeiter und Hausgäste auf den Berg gelangen können. Die aus diesen Fahrten resultierenden Fahrzeiten ergeben jährlich zusätzliche Lohnkosten im fünfstelligen Bereich.  Auch die Kosten für den Winterdienst und die Räumtechnik tragen wir selber.

 

Anlieferung & Logistik

Seit 2013 lassen wir uns einen Teil der Lebensmittel und Getränke anliefern. Da unsere regionalen Produkte von diversen kleineren Produzenten stammen, wie z.B. Kartoffeln, Gemüse, Fleisch, Eier, Säfte, Kaffee, Tee, BIO-Biere, sonst. Verbrauchsmaterialien etc., lagern wir diese in unserem Zentrallager im Bahnhof Bad Schandau zwischen und liefern diese später gesammelt zu den Objekten. Hierfür entstehen Kosten für Lagerhaltung und Auslieferung.

 

Saisonmonate

Die Saison beginnt in der Sächsischen Schweiz Anfang April und endet Ende Oktober. Das heißt in nur sieben Monaten muss so viel erwirtschaftet werden damit auch die Fixkosten der Wintermonate getragen werden können.

Kommen dann noch höhere Gewalten ins Spiel, wie z.B. ein Hochwasser oder der Felssturz 2014 im Kirnitzschtal, so sind das existenzielle Einschnitte, die nur mit viele Mühe und Kampfgeist überwunden werden können. Beim Hochwasser 2013 waren wir nicht direkt sondern nur indirekt betroffen, somit hatten wir keinen Anspruch auf Fluthilfegelder. Den finanziellen Schaden für verdorbene Waren und Betriebsausfall haben wir allein getragen.

 

Instandhaltung & Sanierung

Ein Großteil unserer Objekte war bei der Übernahme noch im DDR-Standard. Ohne öffentliche Mittel wurden diese mit Eigen- bzw. Fremdkapital instandgesetzt und saniert. So sind wir z.B. für die Abrisskosten des Stasiheims am Zeughaus aufgekommen, heute ist dort ein Stück unberührte Natur.

 

Wir haben uns jedoch diesen Herausforderungen gestellt und werden es auch weiterhin tun. 

Dazu fühlen wir uns verpflichtet, denn die Einzigartigkeit unserer Standorte und der atemberaubenden Natur gibt uns die tägliche Motivation.